WebReports mit serverseitigem Scripting sollten in einer Content Server-Musterinstanz entwickelt werden. Content Server Builder sollte vorzugsweise durch diese Instanz ausgeführt werden, damit die Fehlersuche unterstützt und dem Entwickler die erforderlichen Systemverwaltungsberechtigungen erteilt werden können. Nach Entwicklung und Prüfung der WebReports, um zu gewährleisten, dass diese für den geplanten Zweck geeignet sind, können sie mithilfe der XML-Export- und XML-Importfunktion in die Produktionsinstanz verschoben werden. Sie können Berichtsansicht auch herunterladen und einzeln verschieben.

Nach dem Verschieben in die Produktionsinstanz sollte ein Systemadministrator über die WebReports-Verwaltungsseite WebReports-Scripting verwalten alle Berichte überprüfen und aktivieren, sofern die Berichte und insbesondere die Scripting-Aspekte sicher sind. Folgende Fallstricke sollten dabei beachten werden:

  • Endlosschleifen, die Threads in Content Server blockieren könnten.

  • Zu hoher Speicherplatzverbrauch infolge der Erstellung bzw. des Durchlaufs einer unbegrenzten Anzahl von Daten.

  • Keine Überprüfung von undefinierten Daten oder übermittelten Parametern. Das Skript muss beispielsweise für die Prüfung und Handhabung von undefinierten Parameter konfiguriert sein.

  • Vorhandensein der Anweisung scheduler.debugbreak(); diese ist für den Entwicklungsprozess nützlich, für den Produktionsprozess jedoch nicht erwünscht.

Die ersten beiden Fallstricke stellen die Risiken mit den größtmöglichen Auswirkungen auf Content Server dar.